Aufbruch - Teil 2

Die Fahrt zu unserem Haus dauerte ca. 1 Stunde. Die Kinder sind sofort eingeschlafen und die Fahrt war sehr ruhig. Atlanta's Skyline ist wunderschön, besonders im Dunkeln!

Kaum im Haus angekommen sind wir schon auf die ersten Probleme gestossen: wir hatten kein Wasser, keinen Strom und kein Gas! Leider hat sich niemand darum gekümmert, obwohl es uns versprochen wurde. Da es erstens schon gegen 8 Uhr abends war und wir schon totmüde waren, beschlossen wir erstmal ins erstbeste Motel zu gehen.

Am nächsten Morgen sind wir sogleich zurück ins Haus gefahren, um uns ein wenig umzusehen. Da ich das Haus vorher nicht gesehen habe, war ich sehr gespannt darauf und ich bin nicht enttäuscht worden. Mein lieber Mann hat gut gewählt. Es ist wirklich toll, mit einem Kamin, einer schönen Küche und einem grossen Garten!

Es war Sonntag und da wir sowieso nicht viel ausrichten konnten, gingen wir erneut ins Motel. Diesmal in ein anderes, wo es auch Internet gab. Alex fuhr zum Flughafen um meine Schwester und ihren Freund abzuholen. Die beiden haben es recht locker aufgenommen, dass wir nicht ins Haus können. Zur Entschädigung haben wir den beiden auch gleich ein Zimmer gebucht.

Da am nächsten Morgen der Container angeliefert werden sollte, wir uns aber um Strom und Wasser kümmern mussten, war ich heilfroh dass die beiden da waren. Unsere Grosse blieb mit Julia und Daniel im Haus und sie nahmen den Container in Empfang, während wir mit dem Baby unterwegs waren. Zuerst haben wir uns um den Strom gekümmert. Zum Glück ging es noch am gleichen Tag. Beim Wasser hatten wir nämlich nicht soviel Glück. Da noch ein Feiertag vor uns lag, wurde uns das Wasser erst am 02.01.08 angestellt. Mit dem Gas klappte es glücklicherweise auch am gleichen Tag.

Wir beschlossen trotz fehlendem Wasser im Haus zu bleiben. Die Männer besorgenten Kanisterweise Wasser aus dem Supermarkt und so starteten wir ins neue Jahr. Wir nahmen es gelassen, denn was blieb uns auch anderes übrig.

Am nächsten Morgen besuchten wir erstmal den WalMart, denn das ist für uns fast schon eine Attraktion. Wir haben in Deutschland ja wirklich genügend Auswahl, aber hier sind es ganz andere Dimensionen. Man wird von der Angebotspalette förmlich erschlagen! Es gibt nichts was es in diesem WalMart nicht gibt! Den Rest des Tages verbrachten wir mit Auspacken.

Wir haben förmlich einen Freudentanz aufgeführt, als uns am Tag darauf endlich das Wasser angestellt wurde. Es wurde erstmal ausgiebig geduscht und Geschirr gespült! Man merkt erst wie wichtig Wasser und Strom sind, wenn sie einem nicht mehr zur freien Verfügung stehen.

9.1.08 03:56

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